Wer, wie, was?
Beziehungsweise, wo und wie man Fotos schießen sollte.
Die Location
"Spitzenreiter der Lieblingshintergründe bei Amateurporträts: die 1,80 m hohe Birkenfeige im Büro, der blühende Rosenbusch im Garten oder das dramatisch-abstrakte Gemälde im Chefzimmer. Bitte streichen Sie diese "Locations". Die genannten Hintergründe haben nichts, aber auch gar nichts mit Ihrem Porträt zu tun - es sei denn, Sie sind Gärtner, Rosenzüchter oder Künstler."
Wähle lieber einen "völlig neutralen Hintergrund - eine einfarbige oder bestenfalls dezent gemusterte (z.B. marmorierte) Wand. Wenn der Hintergrund farbig ist, muss er mit Ihrer Kleidung harmonieren."
Überleg dir welche Aussage Du mit dem Hintergrund treffen möchtest. Assoziationen mit der Location könne auf dich übertragen werden. Eine alte Baustelle ist der Hintergrund?
Ungewöhnlich und doch oft gewählt. Man kann dort mit simplen Formen spielen. Das Thema muss jedoch zu dir passen.
Die Komposition
Von wo nimmt man das Foto auf? Was zeigt das Foto noch?
Welche Perspektive?
Es gibt keine eindeutige Antwort darauf. Versuch zu experimentieren. Vielleicht möchtest Du dich aus einem ganz ungewöhnlichem Blickwinkel betrachten?
Wie hier. Verlass die Augenhöhe und fotografier mal kniend. Spiel ein wenig damit rum.
Von zu "schrägen" Aufnahmen ist abzuraten (das heißt, wenn das Motiv zu schief abgebildet wird). Dreh Fotos somit nicht um 45° oder ähnliches. Das wirkt stark irritierend.
Ferner gilt dies auch für Schrift im Bild. Ich unterhielt mich vor ein paar Monaten mit einem Grafikdesigner, der mir erzählte, dass er für seine Plakate die Schrift maximal um einen Winkel von 5° dreht.
Ein wenig schief darf es schon sein, denn was gerade und senkrecht ist wirkt langweilig, fällt nicht aus dem Rahmen, wird ignoriert.
Mache es ein _wenig_ ungewöhnlich.
Rule of the Third
Die "ein Drittel"-Faustregel.
Das Objekt, dass Du ablichten möchtest, sprich dich selbst, sollte nicht im Bildmittelpunkt stehen. Ein Drittel des Bildes vom Rand entfernt wäre besser.
Das Foto wirkt so harmonischer und das Motiv rückt automatisch ins Blickfeld, weil es aus dem Rahmen fällt.
Die Schärfe
Unscharfe Bilder sind relativ beliebt:
"Oft fühlen sich Menschen gerade deshalb so gut getroffen, weil sie nicht besonders gut zu erkennen sind. Schlechte Objektive, schummriges Licht, leichte Verwacklungsunschärfe und dann noch eine Ausschnittvergrößerung - so kaschiert man unbewusst die kleinen, ungeliebten Schönheitsfehler. Aber: Auch wenn man sich selbst gut getroffen fühlt, der Adressat des Bildes muss diese Ansicht keineswegs teilen."
Manchmal kann man auch mit der Schärfe experimentieren. Mache beispielsweise nachträglich den Hintergrund leicht unscharf, um so Aufmerksamkeit auf die Hauptperson zu lenken.
Es kommt nicht selten vor, dass ein User Bilder ins Profil reinstellt, weil er seinen Blick besonders "ausdrucksstark" findet und dabei die Gesamtwirkung des Fotos vergisst. Verguck dich nicht in deine eigenen Augen!
Mehr zum Thema findest Du hier:
Im vollen Licht auch die Scheiße glitzert
Ich muss dazu sagen, dass die Überschrift ein Sprichwort aus Venedig ist.
Vom goldenen Schnitt nun zur goldenen Stunde.
Nach dem Volksmund hat Morgenstund Gold im Mund. Für Fotografen ist das durchaus der Fall....
Strumpfhosen
Äh, bitte was?
Nein, kein Fetisch. Sondern ein Trick zum Verbessern von Fotos.
Gestern rief mich ein Kumpel an und erzählte mir, er hätte im Fernsehen gelernt, dass eine schwarze Strumpfhose über das Objektiv gezogen die Aufnahme verbessern soll....
Die Location
"Spitzenreiter der Lieblingshintergründe bei Amateurporträts: die 1,80 m hohe Birkenfeige im Büro, der blühende Rosenbusch im Garten oder das dramatisch-abstrakte Gemälde im Chefzimmer. Bitte streichen Sie diese "Locations". Die genannten Hintergründe haben nichts, aber auch gar nichts mit Ihrem Porträt zu tun - es sei denn, Sie sind Gärtner, Rosenzüchter oder Künstler."
Wähle lieber einen "völlig neutralen Hintergrund - eine einfarbige oder bestenfalls dezent gemusterte (z.B. marmorierte) Wand. Wenn der Hintergrund farbig ist, muss er mit Ihrer Kleidung harmonieren."
Überleg dir welche Aussage Du mit dem Hintergrund treffen möchtest. Assoziationen mit der Location könne auf dich übertragen werden. Eine alte Baustelle ist der Hintergrund?
Ungewöhnlich und doch oft gewählt. Man kann dort mit simplen Formen spielen. Das Thema muss jedoch zu dir passen.
Die Komposition
Von wo nimmt man das Foto auf? Was zeigt das Foto noch?
Welche Perspektive?
Es gibt keine eindeutige Antwort darauf. Versuch zu experimentieren. Vielleicht möchtest Du dich aus einem ganz ungewöhnlichem Blickwinkel betrachten?
Wie hier. Verlass die Augenhöhe und fotografier mal kniend. Spiel ein wenig damit rum.Von zu "schrägen" Aufnahmen ist abzuraten (das heißt, wenn das Motiv zu schief abgebildet wird). Dreh Fotos somit nicht um 45° oder ähnliches. Das wirkt stark irritierend.
Ferner gilt dies auch für Schrift im Bild. Ich unterhielt mich vor ein paar Monaten mit einem Grafikdesigner, der mir erzählte, dass er für seine Plakate die Schrift maximal um einen Winkel von 5° dreht.
Ein wenig schief darf es schon sein, denn was gerade und senkrecht ist wirkt langweilig, fällt nicht aus dem Rahmen, wird ignoriert.
Mache es ein _wenig_ ungewöhnlich.
Rule of the Third
Die "ein Drittel"-Faustregel.Das Objekt, dass Du ablichten möchtest, sprich dich selbst, sollte nicht im Bildmittelpunkt stehen. Ein Drittel des Bildes vom Rand entfernt wäre besser.
Das Foto wirkt so harmonischer und das Motiv rückt automatisch ins Blickfeld, weil es aus dem Rahmen fällt.
Die Schärfe
Unscharfe Bilder sind relativ beliebt:
"Oft fühlen sich Menschen gerade deshalb so gut getroffen, weil sie nicht besonders gut zu erkennen sind. Schlechte Objektive, schummriges Licht, leichte Verwacklungsunschärfe und dann noch eine Ausschnittvergrößerung - so kaschiert man unbewusst die kleinen, ungeliebten Schönheitsfehler. Aber: Auch wenn man sich selbst gut getroffen fühlt, der Adressat des Bildes muss diese Ansicht keineswegs teilen."
Manchmal kann man auch mit der Schärfe experimentieren. Mache beispielsweise nachträglich den Hintergrund leicht unscharf, um so Aufmerksamkeit auf die Hauptperson zu lenken.
Es kommt nicht selten vor, dass ein User Bilder ins Profil reinstellt, weil er seinen Blick besonders "ausdrucksstark" findet und dabei die Gesamtwirkung des Fotos vergisst. Verguck dich nicht in deine eigenen Augen!
Mehr zum Thema findest Du hier:
Im vollen Licht auch die Scheiße glitzert
Ich muss dazu sagen, dass die Überschrift ein Sprichwort aus Venedig ist.
Vom goldenen Schnitt nun zur goldenen Stunde.
Nach dem Volksmund hat Morgenstund Gold im Mund. Für Fotografen ist das durchaus der Fall....
Strumpfhosen
Äh, bitte was?
Nein, kein Fetisch. Sondern ein Trick zum Verbessern von Fotos.
Gestern rief mich ein Kumpel an und erzählte mir, er hätte im Fernsehen gelernt, dass eine schwarze Strumpfhose über das Objektiv gezogen die Aufnahme verbessern soll....
GDmaster - 25. Okt, 15:33
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