Das tut mir aber Leid
Lass mich noch ein Wort zu den Tabu-Themen sagen.
Trost.
Kleiner Scherz.
Ich finde es manchmal unheimlich diffizil zu trösten.
Im Chat kommt es nicht selten vor, dass einem wildfremde Jungs von ihren Problemen erzählen, dir mitteilen, dass sie wieder Single sind oder ähnliches.
Viele machen folgenden Fehler:
Ihnen wird von einem Problem bzw. von Sorgen berichtet und der Trostsuchende bekommt einen guten Rat an die Hand. Den will man häufig nicht - schon gar nicht gleich am Anfang.
Die schlimmste Marotte ist es Ratschläge zu geben, wenn jemand von sich erzählen möchte.
Er braucht nur jemanden der ihm zuhört und Verständnis entgegenbringt. Statt dessen wird er mit einer schnellen Lösung abgespeist.
Gib niemals sofort einen Rat!
Beispiel:
Erinnerst Du dich noch daran, wie es war von der Schule nach Hause zu kommen?
Der letzte mit dem Du über den Schulstress reden wolltest waren doch deine Eltern, nicht wahr?
Hätte man auf den gefürchteten Satz "Wie war es in der Schule" ehrlich geantwortet, wäre der Elternhammer auf einen nieder gefahren: "Dann musst du eben mehr lernen".
Wenn es jemanden schlecht geht, scheue dich nicht direkt zu fragen "wie geht es dir dabei?".
Sei dabei vorsichtig, dass es nicht nach Ausfragen klingt.
Achtung! Zuvor ausloten, ob er überhaupt darüber reden möchte.
Bei guten Freunden ist es sehr empfehlenswert einfach nur die Gesellschaft anzubieten.
Sei ein guter Zuhörer, ggf. bietest Du eine Schulter zum Ausheulen. Doch speise niemanden zu schnell ab.
Ein "nimm das nicht so schwer, dein Freund wir schon noch einsehen, wie wichtig Geschäftsreisen sind" tröstet nicht wirklich.
Ich glaube, es liegt in der Natur des Mannes bei jedem Problem umgehend mit einer Lösung aufzukommen.
Sage niemals jemanden, wie er sich fühlt oder dass Du ihn verstehst.
Ersteres ist herabwürdigend - man maßt sich an den Anderen durchleuchten zu können.
Zweites ist einfach unmöglich. Du wirst nie wissen, was ein andere denkt. Vielleicht geht das schon ein wenig zu stark in die Erkenntnistheorie.
(Eine Aussage wie "ich war mal in einer ähnlichen Situation" ist schon besser)
Verharmlose auch die Situation nicht nach dem Motto "So schlimm ist das doch nun auch wieder nicht" - Jeder möchte ernst genommen werden.
Einem guten Freund ist man verpflichtet zur Seite zur stehen.
Nun das diffizile:
Wie sieht es aus, wenn es sich jemanden handelt, den Du nur flüchtig kennt?
Heuchle besser kein "Uch, das tut mir Leid" - für wahres Mitleid muss man zumindest persönlich Bekanntschaft geschlossen haben.
Von Floskeln halte Abstand - diese können verletzend sein.
Auf der anderen Seite sollte die Form schon gewahrt werden.
Ich denke, in diesen Situationen ist ein fast nüchternes, dennoch aufrichtiges "Du hast mein Mitgefühl" durchaus nützlich.
Es gibt noch einen weiteren Weg im Chat sein Mitgefühl zu vermitteln - es handelt sich mit um einen der besten Tipps, die ich auf Lager habe. Dazu jedoch erst später.
Wenn dir als Kind etwas zugestoßen ist (Du bist hingefallen) - weißt Du noch, was dir deine Mutter sagte?
"Ist ja gut - Ich bin ja da"
Kein "das heilt wieder", kein "Kopf hoch".
Nur ein simples "Ich bin ja da" - das ist die Essenz des Trosts.
Trost.
Kleiner Scherz.
Ich finde es manchmal unheimlich diffizil zu trösten.
Im Chat kommt es nicht selten vor, dass einem wildfremde Jungs von ihren Problemen erzählen, dir mitteilen, dass sie wieder Single sind oder ähnliches.
Viele machen folgenden Fehler:
Ihnen wird von einem Problem bzw. von Sorgen berichtet und der Trostsuchende bekommt einen guten Rat an die Hand. Den will man häufig nicht - schon gar nicht gleich am Anfang.
Die schlimmste Marotte ist es Ratschläge zu geben, wenn jemand von sich erzählen möchte.
Er braucht nur jemanden der ihm zuhört und Verständnis entgegenbringt. Statt dessen wird er mit einer schnellen Lösung abgespeist.
Gib niemals sofort einen Rat!
Beispiel:
Erinnerst Du dich noch daran, wie es war von der Schule nach Hause zu kommen?
Der letzte mit dem Du über den Schulstress reden wolltest waren doch deine Eltern, nicht wahr?
Hätte man auf den gefürchteten Satz "Wie war es in der Schule" ehrlich geantwortet, wäre der Elternhammer auf einen nieder gefahren: "Dann musst du eben mehr lernen".
Wenn es jemanden schlecht geht, scheue dich nicht direkt zu fragen "wie geht es dir dabei?".
Sei dabei vorsichtig, dass es nicht nach Ausfragen klingt.
Achtung! Zuvor ausloten, ob er überhaupt darüber reden möchte.
Bei guten Freunden ist es sehr empfehlenswert einfach nur die Gesellschaft anzubieten.
Sei ein guter Zuhörer, ggf. bietest Du eine Schulter zum Ausheulen. Doch speise niemanden zu schnell ab.
Ein "nimm das nicht so schwer, dein Freund wir schon noch einsehen, wie wichtig Geschäftsreisen sind" tröstet nicht wirklich.
Ich glaube, es liegt in der Natur des Mannes bei jedem Problem umgehend mit einer Lösung aufzukommen.
Sage niemals jemanden, wie er sich fühlt oder dass Du ihn verstehst.
Ersteres ist herabwürdigend - man maßt sich an den Anderen durchleuchten zu können.
Zweites ist einfach unmöglich. Du wirst nie wissen, was ein andere denkt. Vielleicht geht das schon ein wenig zu stark in die Erkenntnistheorie.
(Eine Aussage wie "ich war mal in einer ähnlichen Situation" ist schon besser)
Verharmlose auch die Situation nicht nach dem Motto "So schlimm ist das doch nun auch wieder nicht" - Jeder möchte ernst genommen werden.
Einem guten Freund ist man verpflichtet zur Seite zur stehen.
Nun das diffizile:
Wie sieht es aus, wenn es sich jemanden handelt, den Du nur flüchtig kennt?
Heuchle besser kein "Uch, das tut mir Leid" - für wahres Mitleid muss man zumindest persönlich Bekanntschaft geschlossen haben.
Von Floskeln halte Abstand - diese können verletzend sein.
Auf der anderen Seite sollte die Form schon gewahrt werden.
Ich denke, in diesen Situationen ist ein fast nüchternes, dennoch aufrichtiges "Du hast mein Mitgefühl" durchaus nützlich.
Es gibt noch einen weiteren Weg im Chat sein Mitgefühl zu vermitteln - es handelt sich mit um einen der besten Tipps, die ich auf Lager habe. Dazu jedoch erst später.
Wenn dir als Kind etwas zugestoßen ist (Du bist hingefallen) - weißt Du noch, was dir deine Mutter sagte?
"Ist ja gut - Ich bin ja da"
Kein "das heilt wieder", kein "Kopf hoch".
Nur ein simples "Ich bin ja da" - das ist die Essenz des Trosts.
GDmaster - 12. Mai, 02:00
0 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks






