Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?
GayRomeoMaps
Vor einer Woche machte GayRomeo seine Neuerung "GayRomeo Maps" offiziell all seinen Usern im Beta-Betrieb zugänglich.
Habe ich GayRomeo Maps gesagt? Entschuldige, meinte Google Maps.
Ungeachtet der Tatsache, dass für Guide-Profile schon längst Google Maps genutzt werden, empfinde ich den Namen GayRomeo Maps schon fast als Plagiat.
Hinter diesem groß klingenden Namen steckt nichts weiter als
"Google Maps API".
Die Design-Modifikationen waren vom Hersteller vorhergesehen und Romeo hat es "bloß" eingebunden, so wie viele andere Webseiten auch.
Doch es soll mir hier nicht um den Namen gehen.
Nun, was habe ich gegen Google?
Es ist doch so ein nützlicher Service. Wikipedia drückt es so aus: "Die Geschäftsmethoden von Google geraten seit einigen Jahren unter Beschuss, weil unter die Weigerung der Firma, Interna preiszugeben, auch konkrete Aussagen zum von der Firma praktizierten Datenschutz fallen (bzw. ob dieser überhaupt existiert)." Wie sammelt Google Daten?
Darüber kann man nur munkeln.
Zum einen kriegen sie alle Informationen, die Du selbst bei den Diensten von Google und deren Tochterfirmen veröffentlichst (das ist nicht wenig - denke nur an die Suchbegriffe). Darüber hinaus über deine IP, die schon eine Menge sagen kann. In der Regel erfährt der angewählte Server auch die letzte Seite, die Du aufgerufen hattest. Und dann ist da noch Googles unsterbliches Cookie.
Was ist ein Cookie?
"Ein „Cookie“ ist eine kleine Datei, welche eine Reihe von Zeichen enthält, die auf Ihrem Computer gespeichert werden, wenn Sie eine Website besuchen. Wenn Sie diese Website erneut besuchen, ermöglicht der Cookie dieser Website, Ihren Browser zu erkennen. Cookies können auch Benutzereinstellungen oder andere Informationen speichern." (Quelle: Google)
Viele Experten kritisieren Googles Handhabung dieser Cookies. Wikipedia fasst es so zusammen:
In den Datenschutzbestimmung von Google heißt es zu Log-Files:
"Wenn Sie Google-Services nutzen, zeichnen unsere Server automatisch Daten auf, die Ihr Browser verschickt, wenn Sie eine Webseite besuchen. Diese Server-Logdateien können Ihre Webanfrage, die IP-Adresse, den Browsertyp, die Browsersprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und ein oder mehrere Cookies enthalten, die Ihren Browser eindeutig identifizieren können."
Habe weiterhin unermüdlich bei Google nachgeschlagen und fand:
"Google sammelt personenbezogene Daten, wenn Sie sich für einen Google Dienst anmelden oder in sonstiger Weise Daten freiwillig zur Verfügung stellen. Wir können die über Sie erhobenen personenbezogenen Daten mit Daten von anderen Google-Diensten oder anderen Unternehmen kombinieren"
"Einige unserer Dienste übermitteln die Internetadresse (URL) der von Ihnen angeforderten Webseiten an Google. Wenn Sie diese Dienste benutzen, speichert Google die URL der von Ihnen besuchten Websites, einschließlich aller personenbezogenen Daten, die vom jeweiligen Betreiber der Webseite in diese URLs „eingebettet“ werden."Was heißt bei denen personenbezogenen Daten?
Google: "Besondere personenbezogene Daten umfassen uns bekannte Informationen, die sich auf vertrauliche medizinische Informationen, [...] oder die Sexualität beziehen und mit personenbezogenen Daten verknüpft sind."
"Wir können personenbezogene Daten auch für Audit-, Forschungs- und Analysezwecke nutzen"
Was dieses Unternehmen mit all den Daten will:
Um gegen Nutzer-Profile zu protestieren wurde die Software "Track Me Not" entwickelt, welche permanent zufällige Suchanfragen an diverse Suchmaschinen sendet.
Bisher fand ich keine deutsche Version.
Da stellt sich einem die Frage, ob diese personenbezogenen Daten an andere weitergegeben.
In den bereits erwähnten Datenschutzrichtlinien heißt es:
"Wir können unter eingeschränkten Umständen auch personenbezogene Daten an Dritte weitergeben,[...] um die Sicherheit unseres Netzwerks und unserer Dienste zu gewährleisten."
So steht es auf dem Papier. Was schon lange von Kritikern befürchtet wurde: "In einem Interview gegenüber des australischen ZDnet Magazins gab Eric Schmidt zu, dass das Unternehmen Informationen an die US-Regierung weitergeben würde." (So berichtete am 19. März der GoogleWatchBlog)
Es geschah in Amerika, in China. Wann folgt Deutschland?
Ich finde man sollte die Suchmaschine in dem Fall umbenennen:

Was hat das denn alles nun mit GayRomeo zu tun?
Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass Google öffentlich zugängliche Profile indiziert (um die 2.000 Stück). Was mich persönlich beunruhigt, dass unter den Ergebnissen ein paar Einträge SessionIDs enthalten.

(Was genau das bedeutet und welchen Unfug man mit diesen IDs treiben kann, erzähle ich später noch)
Das hat genau betrachtet nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Zurück also zu den Google Maps.
Wenn das "Google Map API" aufgerufen wird, nimmt dein Browser direkt Kontakt mit Google auf. Im Falle von GayRomeo werden drei Cookies von Google erstellt und ein entsprechendes Java-Script läuft. (Letzteres ist klar, sonst würde der Service nicht funktionieren)
Tja und welche Daten Google dann über dich hat, darüber kann man nur spekulieren.
Ab jetzt wird es gruselig.
GayRomeo ist selber besorgt, welche Daten eigentlich genau versendet werden und wendet sich an Google: "We are at the development of an application, those Google Maps API used.
On Google Maps map we want to position markers, those in each case possess an own Tooltip. In this Tooltip become if necessary. personal, sensitive and personal data contained its.
Regarding the data protection is necessary it for us now to know, to what extent data with the production of a marker object from the Client Googles to be transferred. Someone has detailierte information whether and if, which data with the production from marker objects googles will transfer." Ein Mitarbeiter von GR fragt somit über seine Erasys-Mailadresse nach, ob sensible Daten übertragen werden. Als Antwort erhält er, dass dies nicht generell der Fall ist, aber bei gewissen Funktionen von Google Maps nicht ausgeschlossen werden kann.
Die Frage bezieht sich darauf, ob Google Details von den Clubs erhält, nicht ob die deine IP bekommen, was mit großer Sicherheit zutrifft.
Außerdem bekommt er den Hinweis, dass beim Veröffentlichen sensibler Daten eventuell gegen deutsches Recht verstoßen wird.
Vor einer Woche schickte ich PlanetRomeo eine E-Mail in welcher ich um Stellungnahme bat.Bis jetzt habe ich leider keine Antwort erhalten.
Nachtrag: Eben erhielt ich die Antwort. Der Artikel ist nun in den Kommentaren ergänzt
Erinnerst Du dich noch an den offenen Brief von GayRomeo gegen Youtube?
In diesem kritisierte PlanetRomeo 2008 das Videoportal ziemlich stark. Eben jenes Unternehmen wurde 2006 von Google übernommen. Die Kritik galt somit indirekt Google.
Solltest Du die größte Suchmaschine jetzt nicht mehr mögen, hier zwei Alternativen: Mehr zum Thema ist im c't-Magazin zu lesen: Klick mich.
Und dieses englische Video musst Du dir unbedingt ansehen!
The Master Plan Movie
(Klicke dort auf "Watch")
Vor einer Woche machte GayRomeo seine Neuerung "GayRomeo Maps" offiziell all seinen Usern im Beta-Betrieb zugänglich.
Habe ich GayRomeo Maps gesagt? Entschuldige, meinte Google Maps.
Ungeachtet der Tatsache, dass für Guide-Profile schon längst Google Maps genutzt werden, empfinde ich den Namen GayRomeo Maps schon fast als Plagiat.
Hinter diesem groß klingenden Namen steckt nichts weiter als
"Google Maps API".
Die Design-Modifikationen waren vom Hersteller vorhergesehen und Romeo hat es "bloß" eingebunden, so wie viele andere Webseiten auch.
Doch es soll mir hier nicht um den Namen gehen.
Nun, was habe ich gegen Google?
Es ist doch so ein nützlicher Service. Wikipedia drückt es so aus: "Die Geschäftsmethoden von Google geraten seit einigen Jahren unter Beschuss, weil unter die Weigerung der Firma, Interna preiszugeben, auch konkrete Aussagen zum von der Firma praktizierten Datenschutz fallen (bzw. ob dieser überhaupt existiert)." Wie sammelt Google Daten?
Darüber kann man nur munkeln.
Zum einen kriegen sie alle Informationen, die Du selbst bei den Diensten von Google und deren Tochterfirmen veröffentlichst (das ist nicht wenig - denke nur an die Suchbegriffe). Darüber hinaus über deine IP, die schon eine Menge sagen kann. In der Regel erfährt der angewählte Server auch die letzte Seite, die Du aufgerufen hattest. Und dann ist da noch Googles unsterbliches Cookie.
Was ist ein Cookie?
"Ein „Cookie“ ist eine kleine Datei, welche eine Reihe von Zeichen enthält, die auf Ihrem Computer gespeichert werden, wenn Sie eine Website besuchen. Wenn Sie diese Website erneut besuchen, ermöglicht der Cookie dieser Website, Ihren Browser zu erkennen. Cookies können auch Benutzereinstellungen oder andere Informationen speichern." (Quelle: Google)
Viele Experten kritisieren Googles Handhabung dieser Cookies. Wikipedia fasst es so zusammen:
"Erster Kritikpunkt war die Vergabe von individuellen Cookies durch die Suchmaschine an ihre Benutzer. Offiziell dienen diese Cookies nur dazu, Einstellungen zu speichern; warum dazu automatisch eine für jeden Browser eindeutige und über 30 Jahre gültige Nummer vergeben wird, und dies selbst, wenn keine Einstellungen vorgenommen wurden, will Google nicht klären."Es ist zudem zu vermuten, dass bei einem kurzen Einblenden von Google-Analytics durch eine andere Web-Seite ebenfalls die persönliche IP-Nummer, Computernummer, Herkunftsseite etc. des Nutzers (Log-Files) gespeichert wird, auch wenn man auf die Seite automatisch verwiesen wurde und Google also nicht willentlich angesteuerte.
In den Datenschutzbestimmung von Google heißt es zu Log-Files:
"Wenn Sie Google-Services nutzen, zeichnen unsere Server automatisch Daten auf, die Ihr Browser verschickt, wenn Sie eine Webseite besuchen. Diese Server-Logdateien können Ihre Webanfrage, die IP-Adresse, den Browsertyp, die Browsersprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und ein oder mehrere Cookies enthalten, die Ihren Browser eindeutig identifizieren können."
Habe weiterhin unermüdlich bei Google nachgeschlagen und fand:
"Google sammelt personenbezogene Daten, wenn Sie sich für einen Google Dienst anmelden oder in sonstiger Weise Daten freiwillig zur Verfügung stellen. Wir können die über Sie erhobenen personenbezogenen Daten mit Daten von anderen Google-Diensten oder anderen Unternehmen kombinieren"
"Einige unserer Dienste übermitteln die Internetadresse (URL) der von Ihnen angeforderten Webseiten an Google. Wenn Sie diese Dienste benutzen, speichert Google die URL der von Ihnen besuchten Websites, einschließlich aller personenbezogenen Daten, die vom jeweiligen Betreiber der Webseite in diese URLs „eingebettet“ werden."Was heißt bei denen personenbezogenen Daten?
Google: "Besondere personenbezogene Daten umfassen uns bekannte Informationen, die sich auf vertrauliche medizinische Informationen, [...] oder die Sexualität beziehen und mit personenbezogenen Daten verknüpft sind."
"Wir können personenbezogene Daten auch für Audit-, Forschungs- und Analysezwecke nutzen"
Was dieses Unternehmen mit all den Daten will:
"Google beabsichtigt vermutlich die Analyse des Verhaltens von Spielern in Online-Spielen wie z.B. World of Warcraft oder Second Life, um daraus psychologische Profile der Spieler zu erstellen.Im Internet grassiert das Gerücht(!), dass Google psychologische Profile von seinen Usern mittels der Suchanfragen erstellt - und diese auch für sich bei der Mitarbeiterauswahl nutzt.
(Was wohl passiert, wenn Google erkennt, dass bei Romeo mehr User online sind als bei Second Life?)
Nach Angaben von Google-Chef Eric Schmidt plant Google so viele Daten jedes einzelnen Nutzers zu sammeln, dass sogar sehr persönliche Fragen beantwortet werden können, wie z. B. „Welchen Job soll ich machen?“ oder „Womit soll ich mich jetzt beschäftigen?“ (Quelle Wikipedia)
Um gegen Nutzer-Profile zu protestieren wurde die Software "Track Me Not" entwickelt, welche permanent zufällige Suchanfragen an diverse Suchmaschinen sendet.
Bisher fand ich keine deutsche Version.
Da stellt sich einem die Frage, ob diese personenbezogenen Daten an andere weitergegeben.
In den bereits erwähnten Datenschutzrichtlinien heißt es:
"Wir können unter eingeschränkten Umständen auch personenbezogene Daten an Dritte weitergeben,[...] um die Sicherheit unseres Netzwerks und unserer Dienste zu gewährleisten."
So steht es auf dem Papier. Was schon lange von Kritikern befürchtet wurde: "In einem Interview gegenüber des australischen ZDnet Magazins gab Eric Schmidt zu, dass das Unternehmen Informationen an die US-Regierung weitergeben würde." (So berichtete am 19. März der GoogleWatchBlog)
Es geschah in Amerika, in China. Wann folgt Deutschland?
Ich finde man sollte die Suchmaschine in dem Fall umbenennen:

Was hat das denn alles nun mit GayRomeo zu tun?
Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass Google öffentlich zugängliche Profile indiziert (um die 2.000 Stück). Was mich persönlich beunruhigt, dass unter den Ergebnissen ein paar Einträge SessionIDs enthalten.

(Was genau das bedeutet und welchen Unfug man mit diesen IDs treiben kann, erzähle ich später noch)
Das hat genau betrachtet nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Zurück also zu den Google Maps.
Wenn das "Google Map API" aufgerufen wird, nimmt dein Browser direkt Kontakt mit Google auf. Im Falle von GayRomeo werden drei Cookies von Google erstellt und ein entsprechendes Java-Script läuft. (Letzteres ist klar, sonst würde der Service nicht funktionieren)
Tja und welche Daten Google dann über dich hat, darüber kann man nur spekulieren.
Ab jetzt wird es gruselig.
GayRomeo ist selber besorgt, welche Daten eigentlich genau versendet werden und wendet sich an Google: "We are at the development of an application, those Google Maps API used.
On Google Maps map we want to position markers, those in each case possess an own Tooltip. In this Tooltip become if necessary. personal, sensitive and personal data contained its.
Regarding the data protection is necessary it for us now to know, to what extent data with the production of a marker object from the Client Googles to be transferred. Someone has detailierte information whether and if, which data with the production from marker objects googles will transfer." Ein Mitarbeiter von GR fragt somit über seine Erasys-Mailadresse nach, ob sensible Daten übertragen werden. Als Antwort erhält er, dass dies nicht generell der Fall ist, aber bei gewissen Funktionen von Google Maps nicht ausgeschlossen werden kann.
Die Frage bezieht sich darauf, ob Google Details von den Clubs erhält, nicht ob die deine IP bekommen, was mit großer Sicherheit zutrifft.
Außerdem bekommt er den Hinweis, dass beim Veröffentlichen sensibler Daten eventuell gegen deutsches Recht verstoßen wird.
Vor einer Woche schickte ich PlanetRomeo eine E-Mail in welcher ich um Stellungnahme bat.
Nachtrag: Eben erhielt ich die Antwort. Der Artikel ist nun in den Kommentaren ergänzt
Erinnerst Du dich noch an den offenen Brief von GayRomeo gegen Youtube?
In diesem kritisierte PlanetRomeo 2008 das Videoportal ziemlich stark. Eben jenes Unternehmen wurde 2006 von Google übernommen. Die Kritik galt somit indirekt Google.
Solltest Du die größte Suchmaschine jetzt nicht mehr mögen, hier zwei Alternativen: Mehr zum Thema ist im c't-Magazin zu lesen: Klick mich.
Und dieses englische Video musst Du dir unbedingt ansehen!
The Master Plan Movie
(Klicke dort auf "Watch")
Ich beglückwünsche GayRomeo herzlich für die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, dass 2003 in den USA für den „Big Brother Award“ nominiert wurde.
GDmaster - 8. Mai, 00:10
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Aurisa - 8. Mai, 00:10
Tja... falls Google jemals die Daten, die sie über uns alle haben ernsthaft missbraucht... oder sie Regierungen oder sonstwem überlässt, die sie missbrauchen... dann sind wir alle am A**** :(!
Viele Grüße
Aurisa
Viele Grüße
Aurisa
ondamaris (anonym) - 8. Mai, 06:40
klasse, dass 'die macht der googles' http://www.ondamaris.de/?p=367 (immerhin an die 90% suchmaschinen-marktanteil) mal so plastisch vor augen geführt wird - vielleicht weckt das jemanden auf ...
GDmaster - 8. Mai, 10:38
danke :)
Bei der Überschrift dachte ich eher an das Kinderspiel.
Bei der Überschrift dachte ich eher an das Kinderspiel.
GDmaster - 9. Mai, 12:52
Stellungnahme von GayRomeo
Handelte es sich wirklich um eine Anfrage eines GR-Mitarbeiters an Google, die ich da ausgrub?
Einige Datenschützer laufen Sturm gegen Google.
Wie sieht PlanetRomeo die Problematik?
Jens Schmidt, Mitbegründer von GayRomeo, hat sich ein paar Minuten Zeit genommen, um mir diese Fragen zu beantworten.
"In der Tat ist der Beitrag von einem unserer Mitarbeiter der PlanetRomeo GmbH, der an der Entwicklung der GayRomeo Maps beteiligt war."
"[Die neue Email-Adresse schufen wir] für die Mitarbeiter der Berliner Firma PlanetRomeo GmbH, die die Software im Auftrag für die PlanetRomeo BV in Amsterdam entwickelt, damit es keine Missverständnisse gibt, zu welcher Firma ein Mitarbeiter gehört."
"Probleme in Bezug auf den Datenschutz sehen wir in diesem Fall nicht, da diese Informationen durch die Guide-Profile sowieso öffentlich im Internet eingestellt wurden. Das Google durch die Nutzung die IP des Nutzers erfährt, sehen wir selber als nicht so kritisch. Hier muss man schlicht bedenken, dass Google bei jeder Suchanfrage dies erfährt oder jeder Anbieter von dem irgendwo in Web2.0 Anwendungen fremde Inhalte eingebettet werden (man denke an die ganzen Mashup-Seiten) - selbst eingebundene Bilder reichen aus. Hier kann man (muss) man wohl sagen, dass dies insgesamt üblich ist im Internet."
"Google weiß im Prinzip nur, dass eine bestimmte IP einen bestimmten Kartenausschnitt angefordert hat. Dies hat auch eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragen von Google bestätigt."
"Ob wir jetzt insbesondere zu Google bedenken haben, würde ich so nicht sagen. Allerdings empfinden wir dies auch ein wenig wie ein Blick in eine große Blackbox. In der Tat waren unsere Erfahrungen in Bezug auf Youtube & Google bei der Videoaktion nicht die Besten. Wir und sicherlich die meisten Nutzer würden sich besser fühlen, wenn der Informationsfluss besser wäre."
"In der Tat is es wohl für alle Webseitenbetreiber im Internet ein großes Problem, dass für manche Dinge schlicht nur Google Lösungen gibt. [...] Im Moment kommt man zu der Entscheidung: Entweder muss man Google nutzen oder man kann eine Dienstleistungen
nicht anbieten."
Es ist gut zu hören, dass nach eigenen Angaben keine Daten direkt von GayRomeo an Google übertragen werden. Ein Problem, dass man immer im Umgang mit Google hat, würde verbleiben:
Google kann mittels der individuellen, eindeutig identifizierende Nummer, die sie dir im Cookie verpassen, ein Verhaltens- und Surfprofil von jedem erstellen.
Einige Datenschützer laufen Sturm gegen Google.
Wie sieht PlanetRomeo die Problematik?
Jens Schmidt, Mitbegründer von GayRomeo, hat sich ein paar Minuten Zeit genommen, um mir diese Fragen zu beantworten.
"In der Tat ist der Beitrag von einem unserer Mitarbeiter der PlanetRomeo GmbH, der an der Entwicklung der GayRomeo Maps beteiligt war."
"[Die neue Email-Adresse schufen wir] für die Mitarbeiter der Berliner Firma PlanetRomeo GmbH, die die Software im Auftrag für die PlanetRomeo BV in Amsterdam entwickelt, damit es keine Missverständnisse gibt, zu welcher Firma ein Mitarbeiter gehört."
"Probleme in Bezug auf den Datenschutz sehen wir in diesem Fall nicht, da diese Informationen durch die Guide-Profile sowieso öffentlich im Internet eingestellt wurden. Das Google durch die Nutzung die IP des Nutzers erfährt, sehen wir selber als nicht so kritisch. Hier muss man schlicht bedenken, dass Google bei jeder Suchanfrage dies erfährt oder jeder Anbieter von dem irgendwo in Web2.0 Anwendungen fremde Inhalte eingebettet werden (man denke an die ganzen Mashup-Seiten) - selbst eingebundene Bilder reichen aus. Hier kann man (muss) man wohl sagen, dass dies insgesamt üblich ist im Internet."
"Google weiß im Prinzip nur, dass eine bestimmte IP einen bestimmten Kartenausschnitt angefordert hat. Dies hat auch eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragen von Google bestätigt."
"Ob wir jetzt insbesondere zu Google bedenken haben, würde ich so nicht sagen. Allerdings empfinden wir dies auch ein wenig wie ein Blick in eine große Blackbox. In der Tat waren unsere Erfahrungen in Bezug auf Youtube & Google bei der Videoaktion nicht die Besten. Wir und sicherlich die meisten Nutzer würden sich besser fühlen, wenn der Informationsfluss besser wäre."
"In der Tat is es wohl für alle Webseitenbetreiber im Internet ein großes Problem, dass für manche Dinge schlicht nur Google Lösungen gibt. [...] Im Moment kommt man zu der Entscheidung: Entweder muss man Google nutzen oder man kann eine Dienstleistungen
nicht anbieten."
Es ist gut zu hören, dass nach eigenen Angaben keine Daten direkt von GayRomeo an Google übertragen werden. Ein Problem, dass man immer im Umgang mit Google hat, würde verbleiben:
Google kann mittels der individuellen, eindeutig identifizierende Nummer, die sie dir im Cookie verpassen, ein Verhaltens- und Surfprofil von jedem erstellen.
ondamaris (anonym) - 13. Mai, 08:51
@ GDmaster:
überschrift: ich kenn den spruch ja auch aus meiner kindheit - war eher als memo gedacht an ein wenig mehr sensibilität für das, was hinter solchen 'sprüchen' stehen kann.
na - die gr-antwort scheint ja erstmal beruhigend zu sein. vielleicht denkt der ein oder andere dennoch ein wenig nach, was er so alles (manchches mal recht unbedarft) von sich im netz preis gibt ... oft erstaunlich, was man so über menschen im netz findet ...
überschrift: ich kenn den spruch ja auch aus meiner kindheit - war eher als memo gedacht an ein wenig mehr sensibilität für das, was hinter solchen 'sprüchen' stehen kann.
na - die gr-antwort scheint ja erstmal beruhigend zu sein. vielleicht denkt der ein oder andere dennoch ein wenig nach, was er so alles (manchches mal recht unbedarft) von sich im netz preis gibt ... oft erstaunlich, was man so über menschen im netz findet ...









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