Handelte es sich wirklich um eine Anfrage eines GR-Mitarbeiters an Google, die ich da ausgrub?
Einige Datenschützer laufen Sturm gegen Google.
Wie sieht PlanetRomeo die Problematik?
Jens Schmidt, Mitbegründer von GayRomeo, hat sich ein paar Minuten Zeit genommen, um mir diese Fragen zu beantworten.
"In der Tat ist der Beitrag von einem unserer Mitarbeiter der PlanetRomeo GmbH, der an der Entwicklung der GayRomeo Maps beteiligt war."
"[Die neue Email-Adresse schufen wir] für die Mitarbeiter der Berliner Firma PlanetRomeo GmbH, die die Software im Auftrag für die PlanetRomeo BV in Amsterdam entwickelt, damit es keine Missverständnisse gibt, zu welcher Firma ein Mitarbeiter gehört."
"Probleme in Bezug auf den Datenschutz sehen wir in diesem Fall nicht, da diese Informationen durch die Guide-Profile sowieso öffentlich im Internet eingestellt wurden. Das Google durch die Nutzung die IP des Nutzers erfährt, sehen wir selber als nicht so kritisch. Hier muss man schlicht bedenken, dass Google bei jeder Suchanfrage dies erfährt oder jeder Anbieter von dem irgendwo in Web2.0 Anwendungen fremde Inhalte eingebettet werden (man denke an die ganzen Mashup-Seiten) - selbst eingebundene Bilder reichen aus. Hier kann man (muss) man wohl sagen, dass dies insgesamt üblich ist im Internet."
"Google weiß im Prinzip nur, dass eine bestimmte IP einen bestimmten Kartenausschnitt angefordert hat. Dies hat auch eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragen von Google bestätigt."
"Ob wir jetzt insbesondere zu Google bedenken haben, würde ich so nicht sagen. Allerdings empfinden wir dies auch ein wenig wie ein Blick in eine große Blackbox. In der Tat waren unsere Erfahrungen in Bezug auf Youtube & Google bei der Videoaktion nicht die Besten. Wir und sicherlich die meisten Nutzer würden sich besser fühlen, wenn der Informationsfluss besser wäre."
"In der Tat is es wohl für alle Webseitenbetreiber im Internet ein großes Problem, dass für manche Dinge schlicht nur Google Lösungen gibt. [...] Im Moment kommt man zu der Entscheidung: Entweder muss man Google nutzen oder man kann eine Dienstleistungen
nicht anbieten."
Es ist gut zu hören, dass nach eigenen Angaben keine Daten direkt von GayRomeo an Google übertragen werden. Ein Problem, dass man immer im Umgang mit Google hat, würde verbleiben:
Google kann mittels der individuellen, eindeutig identifizierende Nummer, die sie dir im Cookie verpassen, ein Verhaltens- und Surfprofil von jedem erstellen.
@ GDmaster:
überschrift: ich kenn den spruch ja auch aus meiner kindheit - war eher als memo gedacht an ein wenig mehr sensibilität für das, was hinter solchen 'sprüchen' stehen kann.
na - die gr-antwort scheint ja erstmal beruhigend zu sein. vielleicht denkt der ein oder andere dennoch ein wenig nach, was er so alles (manchches mal recht unbedarft) von sich im netz preis gibt ... oft erstaunlich, was man so über menschen im netz findet ...
dies ist Dein Blog rund um schwule Themen mit vielen Ratschlägen zum Onlinedating, interessanten Hintergrundinfos zur größten, deutschen, schwulen Kontaktbörse GayRomeo und hilfreichen Tipps zur Userverwaltung, zum Profilaufbau und beim Chatten.
Stellungnahme von GayRomeo
Einige Datenschützer laufen Sturm gegen Google.
Wie sieht PlanetRomeo die Problematik?
Jens Schmidt, Mitbegründer von GayRomeo, hat sich ein paar Minuten Zeit genommen, um mir diese Fragen zu beantworten.
"In der Tat ist der Beitrag von einem unserer Mitarbeiter der PlanetRomeo GmbH, der an der Entwicklung der GayRomeo Maps beteiligt war."
"[Die neue Email-Adresse schufen wir] für die Mitarbeiter der Berliner Firma PlanetRomeo GmbH, die die Software im Auftrag für die PlanetRomeo BV in Amsterdam entwickelt, damit es keine Missverständnisse gibt, zu welcher Firma ein Mitarbeiter gehört."
"Probleme in Bezug auf den Datenschutz sehen wir in diesem Fall nicht, da diese Informationen durch die Guide-Profile sowieso öffentlich im Internet eingestellt wurden. Das Google durch die Nutzung die IP des Nutzers erfährt, sehen wir selber als nicht so kritisch. Hier muss man schlicht bedenken, dass Google bei jeder Suchanfrage dies erfährt oder jeder Anbieter von dem irgendwo in Web2.0 Anwendungen fremde Inhalte eingebettet werden (man denke an die ganzen Mashup-Seiten) - selbst eingebundene Bilder reichen aus. Hier kann man (muss) man wohl sagen, dass dies insgesamt üblich ist im Internet."
"Google weiß im Prinzip nur, dass eine bestimmte IP einen bestimmten Kartenausschnitt angefordert hat. Dies hat auch eine Anfrage beim Datenschutzbeauftragen von Google bestätigt."
"Ob wir jetzt insbesondere zu Google bedenken haben, würde ich so nicht sagen. Allerdings empfinden wir dies auch ein wenig wie ein Blick in eine große Blackbox. In der Tat waren unsere Erfahrungen in Bezug auf Youtube & Google bei der Videoaktion nicht die Besten. Wir und sicherlich die meisten Nutzer würden sich besser fühlen, wenn der Informationsfluss besser wäre."
"In der Tat is es wohl für alle Webseitenbetreiber im Internet ein großes Problem, dass für manche Dinge schlicht nur Google Lösungen gibt. [...] Im Moment kommt man zu der Entscheidung: Entweder muss man Google nutzen oder man kann eine Dienstleistungen
nicht anbieten."
Es ist gut zu hören, dass nach eigenen Angaben keine Daten direkt von GayRomeo an Google übertragen werden. Ein Problem, dass man immer im Umgang mit Google hat, würde verbleiben:
Google kann mittels der individuellen, eindeutig identifizierende Nummer, die sie dir im Cookie verpassen, ein Verhaltens- und Surfprofil von jedem erstellen.
überschrift: ich kenn den spruch ja auch aus meiner kindheit - war eher als memo gedacht an ein wenig mehr sensibilität für das, was hinter solchen 'sprüchen' stehen kann.
na - die gr-antwort scheint ja erstmal beruhigend zu sein. vielleicht denkt der ein oder andere dennoch ein wenig nach, was er so alles (manchches mal recht unbedarft) von sich im netz preis gibt ... oft erstaunlich, was man so über menschen im netz findet ...