Sonntag, 22. Februar 2009

Uns gibt es fast nur in Extrem!

Im blauen Universum fand ich vor mehreren Monaten diese lustige Einteilung von Schwulen.

Schwulsein – Fluch? Segen? Beides? Will Mann es tauschen, wenn Mann es könnte? Kann Mann wirklich glücklich werden als Schwuler? Versuchen wir die Antwort zu finden. Ein Galileo-Mystery-Spezial wäre nun perfekt – wo ist Abdul Abdul?

Da haben wir zunächst, diejenigen, die gerne dazugehören möchten und es doch nicht schaffen. Wirken nicht schwul, nicht besonderes hetero – sind einfach und immer da, aber keiner bemerkt sie. Forschen mit verstohlenem Blick die männliche Spezies aus – der Augenkontakt bleibt jedoch meist unbeantwortet. Das Kommen, der Abgang – allein! Der, ja nennen wir ihn Looser, mag aber nicht allein sein. In seinem Suchwahn entfaltet er ungeahnte Fertigkeiten. Klammert, nervt, und will Dinge erzwingen, die einfach unmöglich sind. Also für den Normalsterblichen halt. Jede Schlaftablette ist interessanter als seine Ideen.

Dann wären da die Nervtöter. Lauthals schreiende spirelldürre Spinner, die nicht nur ein Handgelenk gebrochen haben. Umarmen ihre Freunde bei Begrüßungen so heftig energisch, dass selbst fremde Arten, die sich in überdimensionalen Reichweiten befinden, was davon haben - sei es nur der Colafleck durch Körperkuscheln. Tragen Kettchen, Armbändchen, Ringe, Piercings – man Puff Daddy besitzt nicht mal halb so viel von dem Zeugs! Ist das männlich? Kann man bei der Spezies schlecht sagen. Mal ja, mal nein – häufiger nein? Ja!

Nun forscht man in den Weiten weiter, trifft man dann auf die Gruppe: „Ich lebe in einer Großstadt, habe auch mal auf dem Land gewohnt und bin nun was besseres als du“. Erkennbar an fremdwirkenden Modeerscheinungen, die wohl woanders der letzte Schrei sein sollen. Da schreit aber auch wirklich jeder. Diese Gattung allein weiß, wie es auf der Welt zugeht. Deswegen halten Sie es nur in Multikulti-kreisen aus – jede Dorfparty ist für sie langweiliger, als die Beerdigung ihrer Oma. Naja dafür bringen Sie frisches Popperszeugs mit. Das braucht Mann. Wer in der Großstadt wohnt braucht das! Ein bisschen in Massen! Und man, das ist nicht nur cool, sondern wirkt auch, wenn der Großstadtdepp keinen mehr hoch bekommt!


Sprechen wir gleich die dazu gehörige Gegengruppe an – die Wannabes. Die Möchtegerns, die mit den Großstadtschwuppen auf einer Stufe stehen wollen. Es werden auf Ach und Krach (also krampfhaft) so genannte „Trends“ erfunden: Kriegsbemalungen im Gesicht, Frisuren in den schönsten grellsten besch****** Farbtönen, die die Grafitydose hergibt und ein Hauch von einem Kostüm. Das ist schick, das ist trääändy. Da zerspringt jeder Spiegel vor Freude. Hmm?
Nein liebe Transen euch mein ich nicht, ihr kommt später dran.


Waren wir schon bei den Fetischisten? Nein! Dann kommen wir doch mal zu denen! Bei Ihnen gibt es Sekt, Kaviar und Leder – in Massen und gratis. Da wird doch selbst ein Topmodel aus den Staaten neidisch?! Brauch es aber nicht, mitmachen ist für alle und jeden erlaubt – in Grotten, Dampfanlagen oder auch in den Armen MutterNaturs wird sich getroffen – das ganze mit Open End. Und die ersten Clubmitglieder bekommen Peitschenhiebe umsonst! Der Katalog der Fetische ist groß – und ist jederzeit ergänzbar. Heute GloryHole morgen GloryDog.


Fetisch? Ja liebe Transvestiten nun betrachten wir euch. Wenn es jemand schafft, eine perfekte Frau zu kreieren, dann die Transvestiten. Stylisten aus Hollywood heulen, Frisöre auch, denn keiner kann es so gut wie ihr – die Verwaaaandlung – wieso sind so viele von euch eigentlich arbeitslos??? Naja, aber dafür seid ihr gute Ersatzmuttis. Immer tröstende Worte – immerwieder die gleichen tröstenden Worte. CD aufnehmen – Repeatdrücken fertig ist der Lack. Lack, Nagellack, Nagel ab! Aber wieso immer dieser extreme extravagante Kleidungsstil. Ich denk ihr möchtet weiblich und nicht wie eine aufgescheuchte Herde von Pfingstochsen wirken?!


Da, der Ochse – stark, männlich, kerlig, hart. Der Ochse äh tschuldigung Bär äh tschuldigung Muskelprotz– er ist derjenige, der gerne das obere Treppchen in der schwulen Schwuchtelwelt einnimmt. Verachtend blickt er auf das niedrigere Volk herab! Der Bär, ach verdammt Muskelprotz, wirkt nun auch nicht wirklich schwul – spreizt dennoch gerne mal das kleine Fingerchen beim Trinken - Stößchen. An diesem Tier wird jedoch was ganz besonderes deutlich – er liebt seine Artgenossen – er liebt nur SEINE Artgenossen. Alle anderen Homos sind ihm zu wider. Jedoch scheint diese Art in der Homowelt vom Aussterben bedroht zu sein – beachte man die Zunahme von Spackos und Übergewichtigen. Aber wer will Aussterbenden schon Beachtung schenken?


NÄCHSTE GATTUNG: das Rentnervolk. Hey, auch alte Leute dürfen ihren Spaß haben. Sollen sie ja auch. Spaß ist ja was ihr daraus macht! Woran erkennbar? Knittrige Haut in junggeblieben Klamotten. Hechelnd sabbernd – hoppala Opi, deine Dritten! Im komischen Tanzstil antanzend, grapscherisch. Können gut mit Kindern! Ich helf euch gern auf die Straße und lass euch stehen,denn der Bus kommt gleich. Naja man soll nicht auf Leuten rumtreten, die eh schon fast am/im Boden liegen.

Liegen tun auch häufig die Poppers. Sie möchten alles und jeden Poppen. Jeden Tag einen anderen. Es gibt doch so viel was gepoppt werden muss. Sie stehen auf und denken ans Poppen und gehen ins Bett und haben immer noch nen Harten. Naja meist aber auch ein netter Nebeneffekt vom Poppen, Poppers? Einmal gepoppt niemehr gestopt? Naja das einzige was daran doch meist positiv ist, ist dann der Aidstest.


Zu guter Letzt - der tuffige Hetzer. Er hetzt mit Verbündeten sobald er andere Gleichgesinnte erspäht. Wie ein Jäger legt er sich auf die Lauer, um dann vom Leder zuziehen. Er macht alles noch schlechter, als schlecht - und selbst das macht er schlecht! Ist das schlecht! Jede Situation wandelt sich durch diese Nervensäge in Bruchteilen von Sekunden in negative Energie. Allein ist er aber ganz brav! Zu schade/schlecht, dass jedes zuhörende Hirn auf Durchzug schaltet.

Aber was lernen wir denn nun aus dem Ganzen? JA RICHTIG! ES GIBT KEINE NORMALEN SCHWULEN! Oder aber sie sind unentdeckt. Sie sind unentdeckt! Es gibt so viele Schwulenarten – für jeden müsste jeman oder was dabei sein. Warum sind so viele Single? Wieso gayen mehr Homobeziehung in die Brüche als bei Heterosexuellen? Wieso ist es für einen Mann so schwer s/einen MANN zu finden?

Uns gibt es fast nur in Extrem!

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