Das sichere Passwort
Zwei Monate? Ein halbes Jahr? Noch nie?
Wann hast Du zuletzt dein Passwort bei GayRomeo gewechselt?
Diese Woche ist wieder ein Besucher über Google auf gdtricks gestoßen indem er nach "GayRomeo Profilname Passwort" suchte. Solche Suchanfragen sehe ich im Monat ungefähr drei, vier mal.
Vor drei Wochen wies mich ein Leser darauf hin, wie einfach er sich über die SessionID Zutritt zu Profilen verschaffen kann.
Grund genug sich um seine Privatsphäre Sorgen zu machen.
Viele Motivationen könnte man sich denken, weshalb jemand deine Zugangsdaten zu deinem Profil haben wollte. Wer in dein Profil schauen kann, weiß ziemlich viel über dich. Er kennt deine Interessen, Kontaktdaten, mit wem Du verkehrst.
Das ist sehr reizvoll. Denke nur an all die Picsammler da draußen. Wenn sich ein Junge Zugang zu deinem Profil verschafft, erhält er Einblick in alle Fotos, die dir gesandt wurden.
Oder wie wäre es mit den Tratschen, die sich über jede Kleinigkeit das Maul zerreißen? Der ein oder andere dieser Spezies hat sich bestimmt schon einmal gewünscht, Mäuschen zu spielen und dir beim Chatten über die Schulter zu gucken.
Und vergessen wir nicht die Ex-Freunde oder Partner. Mit Sicherheit gibt es kontrollsüchtige Schwuppen, die dich überwachen möchten.
Letztes Semester war ich nachts unterwegs im Netz. Lass es zwei Uhr morgens gewesen sein (Bin in den Ferien meist nachtaktiv). Da entdecke ich ein Profil, welches mir bekannt vorkam. War das auf dem Foto nicht der Partner von Björn, einem guten Freund von mir, der sich da in einem Sexprofil präsentiert?
Ich sollte leider Recht behalten. Profil schnell gespeichert und mich mit Freunden beraten. Am nächsten Morgen war das Profil ohne jedes Foto. Wenige Stunden später brach eine Welt für Björn zusammen. Warum ich das erzähle?
Der Partner von ihm war recht einfältig. Er verwendete nämlich immer die gleichen Passworte für verschiedenen Anwendungen im Internet. Und ja, auch für das Sexprofil. Wenige Versuche später konnte sich Björn durch einfaches Raten Zutritt zum Account verschaffen und so den Verdacht endgültig bestätigen.
Keine schöne Geschichte. Ich möchte in keiner Weise(!) Tipps geben, jemanden besser zu hintergehen, dennoch muss man darauf hinweisen, dass durch simples Raten Passwörter geknackt werden können.
Partner oder Ex-Freunde kennen dich. Sie wissen wie dein Haustier heißt, die Namen deiner Familie, deine Hobbys und ähnliches. Lass sie eine Liste von 200 möglichen Passwörtern aufstellen. Klingt viel?
Ist es in keiner Form. So etwas kann locker an einem Abend abgearbeitet werden.

Oder stelle dir folgendes vor:
Dein zukünftiger Partner ist ziemlich eifersüchtig. Ob Du ihm wirklich treu bist? Er habe Zugang zu deinem Computer und innerhalb weniger Minuten ist ein Programm installiert, welches jeden Tastenanschlag aufzeichnet. Nach spätestens zwei Tagen fällt ihm so dein Kennwort in die Hände. Solche Programme gibt es wie Sand am Meer. Jedes größere Softwareportal stellt sie frei zur Verfügung. Schnell hätte man nach dem englischen Namen "key logger" gesucht und schon die ersten Treffe führten zum Ziel. Aller höchstens müsste man danach noch wissen, wie man eine Ausnahme für Virenschutzprogramme einrichtet.
Interessanter Weise verletzt diese Straftat im Übrigen nicht das Postgeheimnis. Das greift, soweit ich weiß, nämlich nur für Briefe. Dafür gelten aber andere Gesetze (vermutlich fällt das unter "Ausspähen von Daten").
Wie kann man sich schützen?
Wähle niemals deinen Namen oder Vornamen als Bestandteil der Zugangsdaten. Genauso wenig den Geburtstag oder Geburtsort. Beliebt sind nicht nur "echte" Eigennamen sondern auch beliebte fiktive Namen wie "James", "Bond", "Kirk". Im Grunde ist jedes Wort, das in einem Wörterbuch steht, unpassend. Zahlen sind auch schlechte Passworte.
"asdf", "abc123", "123456", "iloveyou", "password1", "hallo", der Profilname, Schimpfwörter sind in jedem Fall ungeeignet als Log-in-Daten.
Nutze lieber eine abstrakten Wortkombination, die Zahlen enthält oder baue absichtlich Rechtschreibfehler ein. Ob Du ein sicheres Kennwort gewählt hast, erfährst Du unter passwordmeter.com
Du hast den Verdacht, dass man dich überwacht?
Gegen Keylogger kann man sich wehren:
>> Netzwelt - Anti-Keylogger
Oder man greift auf die Bildschirmtastatur (Zubehör/Erleichterte Bedienung) zurück.
Um auf Nummer sicher zu gehen, überprüfen wir gleich danach den PC auf Trojaner:
>> a-squared Free 4.5
Wann hast Du zuletzt dein Passwort bei GayRomeo gewechselt?
Diese Woche ist wieder ein Besucher über Google auf gdtricks gestoßen indem er nach "GayRomeo Profilname Passwort" suchte. Solche Suchanfragen sehe ich im Monat ungefähr drei, vier mal.
Vor drei Wochen wies mich ein Leser darauf hin, wie einfach er sich über die SessionID Zutritt zu Profilen verschaffen kann.
Grund genug sich um seine Privatsphäre Sorgen zu machen.
Viele Motivationen könnte man sich denken, weshalb jemand deine Zugangsdaten zu deinem Profil haben wollte. Wer in dein Profil schauen kann, weiß ziemlich viel über dich. Er kennt deine Interessen, Kontaktdaten, mit wem Du verkehrst.
Das ist sehr reizvoll. Denke nur an all die Picsammler da draußen. Wenn sich ein Junge Zugang zu deinem Profil verschafft, erhält er Einblick in alle Fotos, die dir gesandt wurden.
Oder wie wäre es mit den Tratschen, die sich über jede Kleinigkeit das Maul zerreißen? Der ein oder andere dieser Spezies hat sich bestimmt schon einmal gewünscht, Mäuschen zu spielen und dir beim Chatten über die Schulter zu gucken.
Und vergessen wir nicht die Ex-Freunde oder Partner. Mit Sicherheit gibt es kontrollsüchtige Schwuppen, die dich überwachen möchten.
Letztes Semester war ich nachts unterwegs im Netz. Lass es zwei Uhr morgens gewesen sein (Bin in den Ferien meist nachtaktiv). Da entdecke ich ein Profil, welches mir bekannt vorkam. War das auf dem Foto nicht der Partner von Björn, einem guten Freund von mir, der sich da in einem Sexprofil präsentiert?
Ich sollte leider Recht behalten. Profil schnell gespeichert und mich mit Freunden beraten. Am nächsten Morgen war das Profil ohne jedes Foto. Wenige Stunden später brach eine Welt für Björn zusammen. Warum ich das erzähle?
Der Partner von ihm war recht einfältig. Er verwendete nämlich immer die gleichen Passworte für verschiedenen Anwendungen im Internet. Und ja, auch für das Sexprofil. Wenige Versuche später konnte sich Björn durch einfaches Raten Zutritt zum Account verschaffen und so den Verdacht endgültig bestätigen.
Keine schöne Geschichte. Ich möchte in keiner Weise(!) Tipps geben, jemanden besser zu hintergehen, dennoch muss man darauf hinweisen, dass durch simples Raten Passwörter geknackt werden können.
Partner oder Ex-Freunde kennen dich. Sie wissen wie dein Haustier heißt, die Namen deiner Familie, deine Hobbys und ähnliches. Lass sie eine Liste von 200 möglichen Passwörtern aufstellen. Klingt viel?
Ist es in keiner Form. So etwas kann locker an einem Abend abgearbeitet werden.

Oder stelle dir folgendes vor:
Dein zukünftiger Partner ist ziemlich eifersüchtig. Ob Du ihm wirklich treu bist? Er habe Zugang zu deinem Computer und innerhalb weniger Minuten ist ein Programm installiert, welches jeden Tastenanschlag aufzeichnet. Nach spätestens zwei Tagen fällt ihm so dein Kennwort in die Hände. Solche Programme gibt es wie Sand am Meer. Jedes größere Softwareportal stellt sie frei zur Verfügung. Schnell hätte man nach dem englischen Namen "key logger" gesucht und schon die ersten Treffe führten zum Ziel. Aller höchstens müsste man danach noch wissen, wie man eine Ausnahme für Virenschutzprogramme einrichtet.
Interessanter Weise verletzt diese Straftat im Übrigen nicht das Postgeheimnis. Das greift, soweit ich weiß, nämlich nur für Briefe. Dafür gelten aber andere Gesetze (vermutlich fällt das unter "Ausspähen von Daten").
Wie kann man sich schützen?
- Gehe extremst vorsichtig mit deinem Passwort um. Gebe es niemals unbedacht bei Fremden oder "guten Bekannten" in den Browser ein.
- Speicher keine sensiblen Informationen in deinem Account.
- Wechsle häufig das Kennwort. "Entgegen der Ratschläge von Sicherheitsexperten bleibt die Hälfte aller Befragten bei dem einmal gefundenen Passwort"
- Verwende keine einfachen Passwörter (siehe unten)
Wähle niemals deinen Namen oder Vornamen als Bestandteil der Zugangsdaten. Genauso wenig den Geburtstag oder Geburtsort. Beliebt sind nicht nur "echte" Eigennamen sondern auch beliebte fiktive Namen wie "James", "Bond", "Kirk". Im Grunde ist jedes Wort, das in einem Wörterbuch steht, unpassend. Zahlen sind auch schlechte Passworte.
"asdf", "abc123", "123456", "iloveyou", "password1", "hallo", der Profilname, Schimpfwörter sind in jedem Fall ungeeignet als Log-in-Daten.
Nutze lieber eine abstrakten Wortkombination, die Zahlen enthält oder baue absichtlich Rechtschreibfehler ein. Ob Du ein sicheres Kennwort gewählt hast, erfährst Du unter passwordmeter.com
Du hast den Verdacht, dass man dich überwacht?
Gegen Keylogger kann man sich wehren:
>> Netzwelt - Anti-Keylogger
Oder man greift auf die Bildschirmtastatur (Zubehör/Erleichterte Bedienung) zurück.
Um auf Nummer sicher zu gehen, überprüfen wir gleich danach den PC auf Trojaner:
>> a-squared Free 4.5
GDmaster - 28. Jul, 14:22
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