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Kontaktboersen

Samstag, 4. April 2009

eHarmony bietet Dating für Schwule

eHarmony, eines der größten Partneragenturen in Amerika, bringt einen Dienst für Schwule und Lesben auf den Markt. "Compatible Partners" heißt der neue Service.
Die Partneragentur eHarmony wurde 2000 von dem Psychologen Neil Clark Warren gegründet. Das kostenpflichtige Portal beruht auf einem Persönlichkeitstest und nimmt für sich in Anspruch, pro Tag mehr als 200 Paare zusammenzuführen, die sich am Ende zur Ehe entschließen.

Früher war der Service nur Heterosexuellen zugänglich. Mit Compatible Partners ändert sich das nun.
Ein weiteres Dating Portal für Schwule... ja und?
Das Besondere an CompatiblePartners ist nicht, dass es für Schwule und Lesben entwickelt wurde, welche sich nach einer ernsthaften Beziehung sehnen. Auch nicht, dass ein Riese wie eHarmony dahinter steht.
Nein, was Compatible Partners besonders macht, ist folgendes:
Es wurde eingeklagt!

Im November 2008 verlor eHarmony ein Verfahren, in welchem ein Schwuler klagte, weil er sich von eHarmony diskriminiert fühlte. Dem Kläger wurde eine Summe von 5.000 U.S. Dollar zugesprochen und eHarmony musste sich verpflichten seine Dienste auch für Homosexuelle anzubieten.

Montag, 23. März 2009

Niveau statt Schmuddel

Auf Queer.de las ich gestern von einem neuen Dating Portal:
"Niveau statt Schmuddel: Aus Stuttgart kommt ein neues Gay-Datingportal, das auf Jugend- und Datenschutz setzt.
[Die] neue Partnerbörse für schwule, bi- und transsexuelle Männer:
Hunx.de "

Den Beitrag auf Queer.de lesen
Mich überrascht ein wenig, dass ausgerechnet Queer.de über ein Dating Portal mit _Niveau_ berichtet. Die neue Kontaktbörse macht in der Tat einen seriösen Eindruck:"Hunx ist Made in Germany:
Da wir uns an die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland halten, können wir Ihnen auch bedenkenlos unsere Seiten legal von Deutschland aus anbieten."

Ich denke, in der Erschaffung von Hunx kann man durchaus den Wunsch vieler User erkennen, Jungs ernsthafter kennenzulernen. Der Trieb der User soll zumindest nicht mehr das Gesamtbild bestimmen, was ja bei den führenden, schwulen Kontaktbörsen momentan leider der Fall ist.
Hunx steht nicht allein da. GayParship machte den Anfang und das relativ junge Queerle setzt ebenfalls auf Seriösität. Auch die vor kurzem gegründete GayUnion eV. ist Zeichen dieses Trends und versucht, weit entfernt von der Oberflächlichkeit der virtuellen Welt, Menschen in Kontakt zu bringen (Auch wenn die straffe Organistaion von GayUnion einige zum Grübeln brachte).

Ich glaube nicht, dass Queerle oder Hunx eine große Chance gegen den Marktführer GayRomeo haben. Aber die Geschwindigkeit mit denen diese neuen Portale aus dem Boden gestampft werden, ist bemerkenswert.
Es ist ja nicht nur Hunx. Beispielsweise sind Gays.de erst seit kurzem dabei und auch Manhunt expandiert in Europa. So schnell wird PlanetRomeo bestimmt nicht das Monopol in Europa verlieren, doch wenn die Entwicklung so rasant weitergeht, müssen die sich ganz schön warm anziehen.

Montag, 20. Oktober 2008

DNA Dating

22472v1-max-250x250Es lebe der Fortschritt. Künftig muss man nicht mehr ewig nach den passenden Partner suchen. Die Wissenschaft erledigt das für uns. Ein DNA-Test, ein paar Formeln und schon findet sich die Frau fürs Leben (Der Service wird im Moment leider nur für Heteros angeboten).

www.genepartner.com
Mit 199$ ist man dabei. Die DNA-Analyse soll sicher stellen, dass man sich wörtlich "gut riechen" kann. Die Zukunft der Partnervermittlung?

Man braucht sich aber nicht grämen, dass die Partnerbörse nicht speziell auf Schwule zugeschnitten ist. In naher Zukunft ist das nicht mehr nötig. Dann kann vielleicht mittels Pränataldiagnostik und DNA-Analyse schon vor der Geburt die Krankheit Homosexualität diagnostiziert und entsprechend behandelt werden.

Dienstag, 1. Juli 2008

Du bist nicht allein

Das schwule Jugendmagazin dbna wurde in diesem Jahr zehn Jahre alt. Dennoch kennt es kaum einer. Es ist an der Zeit, das zu ändern

Das Logo der Seite: dbna steht für "du bist nicht allein"Auf den ersten Blick sind die Klischees
wieder bestätigt: Nackte Männer auf der Startseite, überwiegend blaue Farbtöne und eine Community. Aber die schwule, in Deutschland beheimatete Community dbna ist anders: Sie bietet nicht nur die Suche nach dem Traumpartner oder die Möglichkeit für schnellen Sex, sie versucht in journalistischen Stücken Magazin, schwules Nachrichtenportal und Begleiter in schwierigen Lebenslagen zu sein - nicht umsonst steht die Abkürzung dbna für "du bist nicht allein".

Und so gibt es also fast täglich eine neue Geschichte aus der schwulen Welt, User beschreiben ihre Erfahrungen beim ersten Mal oder beim Coming-Out. Wer dann über bestimmte Themen näher diskutieren möchte, wendet sich an das Forum der Seite. Hier werden Probleme diskutiert und geholfen. Wer ein schwerwiegendes Problem hat, für den gibt es den Notruf des schwulen Hilfsprojektes anyway.

Sicherheit wird großgeschrieben

Wer aber doch lieber nur Freunde oder schnellen Sex sucht, wird ebenfalls bei dbna verwöhnt mit dem Luxus eines vorbildlichen Sicherheitssystems, dem sogenannten Fake Checks: Hierzu müssen die User ihre Fotos zusammen mit dem Usernamen an die Redaktion schicken, es ist eine art persönliche Überprüfung, und bekommen als Nachweis dann einen Vermerk in ihrem Profil. So kann man sichergehen, dass der User an der anderen Tastatur auch der User auf den Fotos ist.

Diese Sicherheit ist aber auch nötig, denn die Seite richtet sich hauptsächlich an die Altersgruppe der 14 - 27jährigen und wer sich in der Community registriert, wird mit spätestens 28 ausgegliedert. Auch Frauen fliegen rigoros wieder raus, wenn sie bemerkt werden. Somit bietet die Seite für viele junge Schwule den ersten Einstieg in eine Welt, die ihnen oft noch Angst macht und fremd vorkommt. Nur leider manchmal mit mangelnder Resonanz

Denn das ist die Schattenseiten bei dbna: mangelnde Userbeteiligung und Bekanntheit. Zwar wird das Forum rege genutzt, aber die Community besteht dann doch nur aus einem relativ kleinen Teil von Usern, die sich gegenseitig schreiben. So bleibt das Postfach auch mal länger leer. Immer wieder auch wird die Vielzahl toter Profile angesprochen, also Steckbriefe von Usern, die lange Zeit nicht mehr online waren, aber hier versucht man gerade eine Lösung zu finden.

Freiwilliges Projekt mit kleinen Schwächen

Dazu kommt die manchmal magere Qualität der journalistischen Stücke der Seite: einseitig und nicht immer Glanzstücke der Schriftkultur. Allerdings ist dbna ein freiwilliges Projekt und nur zwei Autoren aus dem Team sind auch gestandene Journalisten. Insofern sind kleine Ausrutscher auch mal erlaubt.

Denn bei allen Schattenseiten bleibt eins: MIt der Ausrichtung als Community, Forum, Hilfsprojekt und auch Magazin gleichzeitig, ist dbna einzigartig in Europa. Gerade für junge User ist es so eine gelungene Alternative zu Gayromeo. Das findet sogar mein Kollege Stefan. Und der findet ja ziemlich wenig wirklich gut.

(Um es der Fairness halber an dieser Stelle auch zu sagen: Ich habe längere Zeit für dbna geschrieben und bei der Seite mitgearbeitet.)

Sonntag, 22. Juni 2008

Mit Körperteilen reden

Nervt es dich auch, wenn dich jemand anschreibt und Du im folgenden Gesprächsverlauf im Grunde nur mit Gliedmaßen redest, weil der User kein Facepic hat?

Dieser Albtraum hat sich nun manifestiert.
Hotck heißt diese "großartige" Seite. Ein Portal wo Mitglieder nur Ausschnitte von sich zeigen (am Anfang zumindest).
Also für alle Puzzle Freaks...

Mittwoch, 30. April 2008

Gays.de holt zum Schlag gegen GayRomeo aus

Das noch relativ unbekannte Portal Gays.de rüstet auf.
Der Gays.de-Podcast lenkte meine Aufmerksamkeit auf diese Kontaktbörse. Mir wurde mitgeteilt, dass in einer neuen Ausgabe des Podcasts die "GayRomeo"-Thematik behandelt werden soll. Wegen technischen Schwierigkeiten erscheint die neueste Ausgabe leider erst später.

Unübersichtlichkeit warfen einige (auch ich) der Kontaktbörse vor. Diese und andere Kritikpunkte haben sich die Macher zu Herzen genommen und basteln nun fleißig an einer überarbeiteten Version.

Um dir den Unterschied zu zeigen, machte ich für dich einfach mal einen Screenshot von Tobias Profil dort. Im Moment sieht das noch so aus:
Mit freundlicher Genehmigung von Gays.de
Doch bald wird es weitaus überschaubarer sein:
Mit freundlicher Genehmigung von Gays.de
Gays.de überrascht durch eine Vielzahl innovativer Funktionen, die nicht überall zu finden sind.
Ich finde es zum Beispiel eine gute Idee, dass man die Möglichkeit hat jemanden eine "Rose" zu schenken - also fast wie eine öffentliche Fußtapsen, nur dass diese Tapse per SMS freigeschaltet wird und einen Euro kostet.
Auf einem Profil erkennt man sofort anhand einer kleinen Karte woher ein User kommt.
Ein wenig an StudiVZ bzw. MeinVZ erinnert die "Verbindungs"-Funktion, die angibt über welche Freunde man einen User kennt. Und ein schnell zugängliches Gästebuch wird nach dem Relaunch auf jedem User-Profil etabliert. Eine ähnliche Funktion erfreute sich ja schon beim erwähnten Studentenverzeichnes großer Beliebtheit.
Noch vieles weitere bietet die Seite, wie beispielsweise einen SMS-Versand.

Nicht alles ist perfekt, aber es ist noch eine Beta-Version und im Großen und Ganzen recht gelungen.
Leider haben noch nicht viele User diese Kontaktbörse für sich entdeckt.

Bei derart vielen neuen Ideen kommen Fragen auf. Zum Beispiel, wie sich Gays.de finanziert. Mit eben diesen Fragen löcherte ich den Admin Philip.

GDmaster: Wie finanziert ihr Gays.de?
Philip: Gays.de finanziert sich vollständig durch Werbung.

Warum ein weiteres Dating-Portal?
Orange is the new blue... es gibt einfach noch kein orange-farbenes Gay-Portal ;-)
Spaß beiseite: Ich habe größten Respekt vor dem, was insbesondere Gayromeo in den letzten Jahren geschaffen hat. Als selbständiger Software- und Webentwickler und persönlicher Fan von Social Networks und der Entwicklung im Web 2.0 möchte ich mit Gays.de die Technologien "Community" und "Social Network" zusammenführen.

Was unterscheidet Gays.de von anderen Kontaktbörsen?
Technisch gesehen zeichnet sich Gays.de durch aktuellere Web-Technologien aus, wir verwenden z.B. keine Frames, die Nachrichten- und Freundeslisten werden per Ajax im Fünf-Sekundentakt aktualisiert, was deutlich öfter ist als unsere Mitbewerber. Abgesehen davon bieten wir eine Reihe Funktionen, die im Gay-Segment weitgehend einmalig sind, beispielsweise den Fakecheck per Webcam (eine Version per MMS-Video für Mitglieder ohne Webcam ist in Planung) und einen Flash-Videochat.

Habt ihr eine bestimmte Zielgruppe?
Wir zielen auf keine bestimmte Altersgruppe ab, anmelden kann sich jeder Schwule, Bisexuelle, TV, TS und alle anderen Queers.

Wie sieht Gays.de die soziale Verantwortung?
(z.B. bezüglich der Bareback Problematik)

Wir bauen derzeit einen Informationsbereich auf, der über Risiken verschiedener Geschlechtskrankheiten und Sexualpraktiken informiert, außerdem werden wir in der neuen Gays.de-Version spezielle Profile für Berater einführen, hierfür stehen wir in Kontakt mit Vereinen wie dem SVLS e.V., die zukünftig unseren Mitgliedern beratend zur Seite stehen.

Tobias fragt sich auf seinem Blog, ob ihr wirklich "gay owned and supported" seid, da die Inhaber von Gays.de in China sind. Wie würdest Du zu diesem Vorwurf stehen?
Die Inhaber von Ideawise Ltd. sind ehem. Schulkameraden von mir, und die leben (aus persönlicher Überzeugung, nicht wegen steuerlichen Vorteilen o.ä.) tatsächlich in China. Gays.de ist ein Gemeinschaftsprojekt, dass aber vollständig von einem schwulen Team geleitet wird. Da wir jedoch alle auch ökonomisch denken müssen tauschen wir natürlich Quellcodekomponenten verschiedener Projekte aus - insofern hat auch Gays.de statistisch gesehen heterosexuelle Anteile, Poppen.de dafür aber auch eine gehörige Portion schwulen Quellcode :-D
Tobias hat übrigens noch 'Gays.com' vergessen, das sich zurzeit im internen Betabetrieb befindet und in kürze als reinrassiges Social Network online gehen wird.

Sonntag, 20. April 2008

Social Dating

Social Bookmarks kennen viele. Man tauscht innerhalb einer Community einfach interessante Links aus.
Und was ist dann Social Dating?
Ganz einfach. Das selbe, nur tauscht man Kontakte aus. Ok, das klingt etwas krass.
Meine natürlich, man verkuppelt Freunde. Auf diesem Konzept basiert die hetero-orientierte Singlebörse Engage.com.
Social Dating and Online Matchmaking - Engage.com.
Dort kann man User weiterempfehlen. Fast so wie Links.

Dienstag, 1. April 2008

Gays.de launcht Podcast

Das relativ neue Dating Portal Gays.de bietet seit kurzem einen Podcast an.
gaysdeJeden Montag soll über Neuigkeiten und Veranstaltungen berichtet werden. Die News sind nicht immer die neusten, im Großen und Ganzen ist die Idee aber gelungen. Den Abschnitt "Gays der Woche" (in welchem Profile vorgestellt werden) würde ich etwas kritischer sehen, da mir weder die Notwendigkeit, noch Wirksamkeit einleuchten.
Hier anhören

Gays.de kann meiner Meinung nach nicht mit dem Marktführer GayRomeo mithalten, da für meinen Geschmack die Übersichtlichkeit fehlt und die Community nicht wirklich groß ist. Davon abgesehen überzeugt Gays.de mit vielen innovativen Ideen, wie halt dem Podcast oder mit Webcam-Unterstützung. Der Fakercheck ist meines Erachtens wirklich einmalig gut.




Mehr zum Thema findest Du hier:
Gays.de holt zum Schlag gegen GayRomeo aus

Das noch relativ unbekannte Portal Gays.de rüstet auf.
Der Gays.de-Podcast lenkte meine Aufmerksamkeit auf diese Kontaktbörse. Mir wurde....

Mittwoch, 5. März 2008

Facebook auf Deutsch

Facebook ist das größte Kontaktportal ever. Fast die Mutter aller Kontaktbörsen. Ich finde, StudiVZ ist ein billiger Abklatsch davon. Nun ist facebook auch in Deutsch verfügbar.
Facebook bedient sich ähnlich wie SVZ. Nur gibt es noch mehr Möglichkeiten in Kontakt mit anderen zu treten. Die "Anwendungen" machen es möglich.
Es gibt etliche schwule Gruppen und Anwendungen bei diesen "blauen Seiten".

Ich glaub langsam, dass die Beliebtheit von Portalen auf die Farbe zurückzuführen ist.
facebook
Bei Youtube macht man sich auch schon über Facebook lustig:
YouTube - Facebook Anthem

Sonntag, 27. Januar 2008

Queerlee

Eben erfuhr ich von Queerlee. Eine Online-Community, die vom Aussehen an das Erfolgsmodell von StudiVZ erinnert. Im Unterschied zu vielen schwulen Kontaktbörsen richtet sich diese Web2.0 Entwicklung an alle Queers.

"Wir haben mit dieser Community also eine Kommunikationsplattform und ausdrücklich keine Partnervermittlung geschaffen und legen großen Wert auf seriöse Inhalte."

Queerlee - das Netzwerk für Lesben, Schwule und andere Queers

Gay Dating Tricks

Dein RomeoBlog

Willkommen lieber Internetter,

dies ist Dein Blog rund um schwule Themen mit vielen Ratschlägen zum Onlinedating, interessanten Hintergrundinfos zur größten, deutschen, schwulen Kontaktbörse GayRomeo und hilfreichen Tipps zur Userverwaltung, zum Profilaufbau und beim Chatten.

Inhalt

Profilaufbau
Gefahren + Erwartungen + Das Ziel + Goldene Regeln + Der gelungene Nick + Textdesign + No Goes + Likes Dislikes + Sexdates + Kreatives Schreiben + Psychologie + Beispiele: Romantisch, Gut Gesagt, Pornotext, 0815, Humorvoll, Ausgefallen + ASCII + Lückenfüller + Sogfragen + Online Tests + GB + Profilangaben + Galerie

Software und Portale
Plattform + Für Ungeoutete + Statistik+ Was ist GR? + Presse + Ausgefallene Kontaktbörsen + Dragon Skin + Kritik + Werbespots + Tipp10 + Messenger + Firefox + Skype + Nostalgie + Tapsen + StudiVZ AGBs + Vergleich + Wurzeln von GR + Admin + Gaydar + Onlinesucht + Google + Bareback + dbna + GR-Tools + Callboys

Fotos und Design
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